Die Lügen der Gerätehersteller, Teil 1

Manipulierte Elektrogeräte

Die legalen und illegalen Tricks der Hersteller.
Schummel und Betrug sind heut zu Tage anscheinend ganz normal, was in den letzten Tagen die Autoindustrie ins wanken gebracht hat, gibt es auch bei den Herstellern von Haushaltsgeräten.

Stiftung Warentest deckte unlängst die Tricks der Hersteller von Haushaltsgräten auf. Leider sind einige Tricks sogar legal. Die Industrie kann Einfluss darauf nehmen was getestet wird, dieses führt natürlich lebensfernen Vorgaben und Augenwischerei.

Stiftung Warentest will mit eigenen Tests solche Lügen der Hersteller enttarnen.

Die Waschmaschinen-Lüge

Beim Kauf einer neuen Waschmaschine schauen wir erstens auf die Angabe des Energiesparlabels und der Füllmenge. Da so eine Anschaffung nicht alle Tage getätigt wird sind wir in den meisten auch nicht abgeneigt für A+++ Geräte etwas mehr Geld auszugeben. Da sich bekanntlich dadurch ein geringer Stromverbrauch ergibt.

Was die wenigsten wissen ist, das Strom- Wasserverbrauch im Sparprogramm ermittelt wird, und zwar im Sparprogramm bei 40 und 60 Grad. Es gibt auch keine Vorgabe das ein 60-Grad-Waschvorgang auch wirklich mit 60 Grad waschen muss.

Bei Tests hat Stiftung Warentest herausgefunden das die Hersteller nicht selten die Temperatur drosseln damit die Geräte weniger Strom bein Aufheizen benötigen. Teilweise lagen die Temperaturen unter 30 Grad, damit in diesen Fällen die Wäsche trotzdem sauber wird lässt man die Maschinen einfach länger laufen. Damit ergibt sich nicht selten ein Waschvorgang bei Energiesparprogrammen von bis zu drei Stunden.

So wollte die Firma Bosch/Siemens wollte clever sein.
Die Warentester maßen im Sparprogramm tatsächlich 60 Grad aber nur für wenige Minuten mit reduzierter Wassermenge. Kurz darauf floss wieder kaltes Wasser in die Trommel. Die mittlere Temperatur lag somit bei diesem Waschgang nur noch bei 40 Grad.

Die Waschmittel-Lüge

Aber auch beim Waschmittel wird getrickst was das Zeug hergibt. Um die Leistungskraft vom Waschpulver zu messen, werden Normflecken verwendet, für die Prüfung eigens hergestellt. Da Hersteller die Zusammensetzung kennen ist es für diese leicht das Pulver für diese Flecken zu optimieren. Für Waschmitteltests präparierte Textilien sind dem zu folge, nicht mit Flecken vergleichbar die uns im Alltag begegnen.

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